Jass App offline gegen Computer
Die Jass-App bildet einen vollständigen Vierer-Schieber mit Computerplätzen ab und bleibt dabei ohne Internetverbindung, Konto und Werbung.
Was kann die Jass-App offline gegen Computerplätze?
Die Jass-App bildet einen vollständigen Vierer-Schieber mit vier Plätzen und zwei festen Teams ab. Die Partner sitzen einander gegenüber. Computerplätze übernehmen die Sitze, die du nicht selbst spielst, und führen die Partie nach den offen bekannten Karten und Spielzügen weiter.
Eine Partie umfasst das Geben, die Wahl des Vertrags, neun Stiche und die anschliessende Abrechnung. Die App beschränkt sich damit nicht auf einzelne Karten oder eine vereinfachte Stichfolge. Der Spielstand bleibt während der ganzen Runde sichtbar und wird nach den festgelegten Wertungsregeln weitergeführt.
Du kannst zwischen dem schweizerdeutschen und dem französischen Kartensatz wählen. Schellen, Schilten, Rosen und Eicheln entsprechen Diamanten, Pik, Herzen und Kreuz. Die Darstellung ändert sich, die Wertung bleibt gleich, weil der Multiplikator an der Farbposition und nicht am Kartenbild hängt.
Die Verträge umfassen Farbspiele sowie Obenabe und Undenufe. Bei einem Trumpfspiel berücksichtigt die App auch den Stöck. König und Ober der Trumpffarbe müssen sich in derselben Hand befinden. Der Stöck zählt 20 Punkte für das Team und kommt bei der Weiswertung nicht in einen Vergleich.
Ein Kartensatz enthält 36 Karten. Jede der 4 Personen erhält 9 Karten, danach werden 9 Stiche gespielt. Die Karten bringen zusammen 152 Punkte. Für den letzten Stich kommen 5 Punkte hinzu, also 157 Punkte für eine Runde. Gewinnt ein Team alle 9 Stiche, erhält es zusätzlich 100 Punkte. Die Runde kann dann 257 Punkte ergeben.
Die App verbindet diese Regeln mit einer fortlaufenden Punktetafel. Für einzelne Kartenwerte findest du die Übersicht bei den Kartenwerten. Die Jasstafel eignet sich zusätzlich, wenn du die digitale Abrechnung mit einer handschriftlichen Führung am Tisch vergleichen willst.
Funktioniert die Jass-App ohne Internet, Konto und Werbung?
Die Jass-App funktioniert ohne Internetverbindung und benötigt kein Konto. Die Partie läuft auf dem Gerät, ohne Anmeldung, Profilverwaltung oder Kontaktliste. Werbung gehört nicht zum beschriebenen Funktionsumfang.
Die App ist auf einen direkten Einstieg ausgelegt. Du wählst die Partie, bestimmst den Kartensatz und beginnst mit dem Geben. Persönliche Angaben sind nicht nötig, damit die Karten verteilt, die Züge geprüft und die Punkte geführt werden können.
Pass-and-Play ermöglicht eine gemeinsame Partie an einem Gerät. Die Personen am Tisch geben das Gerät weiter, wenn der nächste Platz an der Reihe ist. Die Partie bleibt dabei auf derselben Oberfläche. Eine Verbindung zu anderen Geräten wird nicht vorausgesetzt und gehört nicht zur App.
Die Karten der einzelnen Plätze bleiben getrennt. Ein Computerplatz erhält nur die Informationen, die dieser Sitz im Spielablauf kennen darf. Die verdeckten Karten anderer Plätze werden nicht als offene Übersicht angezeigt. Beim Weitergeben des Geräts schützt die App die Sicht des nächsten Platzes mit derselben Logik.
Diese Ausrichtung passt zu einer Partie am Küchentisch, in der die Regeln und die Karten im Vordergrund stehen. Die App führt durch den Ablauf, ohne eine zusätzliche soziale Oberfläche aufzubauen. Unter Datenschutz findest du die Angaben zur Datenverarbeitung und dazu, weshalb für die Nutzung kein Konto vorgesehen ist.
Die Store-Einträge sind noch nicht geöffnet. Diese Seite beschreibt deshalb die geplante App und ihren Funktionsumfang. Sie ist keine Vorbestellung und verspricht keinen bereits verfügbaren Store-Bezug.
Wie schützt die App verdeckte Karten gegen Computerplätze?
Die App behandelt jeden Computerplatz als eigenen Sitz am Tisch. Ein Computerplatz sieht seine eigene Hand, die bereits gespielten Karten und die Informationen, die im Spiel offen liegen. Verdeckte Karten der anderen Plätze gehören nicht zu dieser Sicht.
Diese Trennung bildet die Grundlage für eine nachvollziehbare Partie. Der Computer berechnet seinen Zug aus den Karten, die ihm gehören, und aus dem bisherigen Spielverlauf. Eine vollständige fremde Hand wird nicht einfach sichtbar, nur weil alle Plätze auf demselben Gerät berechnet werden.
Das gilt auch für Pass-and-Play. Wenn das Gerät an den nächsten Platz weitergegeben wird, zeigt die App nicht gleichzeitig alle Hände. Das Gerät dient als gemeinsamer Tisch, nicht als offene Sammelansicht. Jede Person erhält nur die Kartenansicht, die zum eigenen Platz gehört.
Die Wertung folgt ebenfalls den angesagten Spielmomenten. Der Stöck wird nicht nachträglich still gutgeschrieben. König und Ober der Trumpffarbe müssen in einer Hand liegen. Der Stöck zählt 20 Punkte für das betreffende Team und bleibt unabhängig vom Vergleich der Weis. In Obenabe und Undenufe gibt es keinen Stöck.
Die Ansage erfolgt beim Spielen der zweiten der beiden Karten, nicht beim Spielen der ersten. Wird diese zweite Karte von der nächsten Person bereits gedeckt, bevor du den Stöck ansagst, sind die 20 Punkte verloren. Partner dürfen einander nicht daran erinnern. Die Regel verlangt also Aufmerksamkeit am eigenen Zug und keine nachträgliche Korrektur.
Für Weis und die übrige Wertungsreihenfolge gelten die Regeln des gewählten Rahmens. Die Grundlagen findest du bei Weis. Wer die Abrechnung am Tisch zusätzlich von Hand kontrolliert, kann die Jasstafel verwenden. So bleiben Karten, Ansagen und Punkte voneinander unterscheidbar.
Wie läuft ein Vierer-Schieber in der App ab?
Ein Vierer-Schieber wird mit 4 Personen in zwei festen Teams gespielt. Die Partner sitzen gegenüber. Die Karten werden zu drei Karten auf einmal verteilt, gespielt wird gegen den Uhrzeigersinn, und der Dealer wechselt nach jeder Runde.
Die Vorhand sitzt rechts vom Dealer. Sie wählt den Vertrag und spielt den ersten Stich aus. Die Vorhand darf die Wahl genau einmal zum Partner schieben. Der Partner muss danach den Vertrag bestimmen und darf nicht zurückschieben. Damit bleibt klar, wer entscheidet und wann die Wahl abgeschlossen ist.
Die App führt diese Abfolge in der richtigen Reihenfolge. Zuerst steht die Vorhand fest. Danach entscheidet die Vorhand selbst oder schiebt die Wahl zum Partner. Erst anschliessend beginnt der erste Stich. Der nächste Stich geht an die Person, die den vorherigen Stich gemacht hat.
Bei einem Farbspiel bestimmt die angesagte Farbe den Trumpf. Der Under ist in dieser Farbe der Puur. Die App berücksichtigt die Rangfolge des gewählten Vertrags und prüft, welche Karte im jeweiligen Stich gültig ist. Obenabe und Undenufe verwenden eine andere Kartenordnung als ein Spiel mit Trumpf.
Nach 9 Stichen endet die Runde. Die App übernimmt die Kartenpunkte, die 5 Punkte für den letzten Stich, den möglichen Match mit 100 Punkten und den möglichen Stöck in die Abrechnung. Ein Team, das alle 9 Stiche gewinnt, erhält zusätzlich 100 Punkte und kommt damit auf 257 Punkte für die Runde.
Der Schieber erklärt die Entscheidung durch die Vorhand, das Schieben und die Vertragswahl genauer. Die regionalen Unterschiede bei Kartensätzen und Regeln ordnet die Seite zur Jassgrenze ein. Die App folgt dabei einem klaren Regelrahmen und stellt regionale Gepflogenheiten nicht als überall verbindliche Einheitsregel dar.
Welche Kartensätze und Verträge unterstützt die Jass-App?
Die Jass-App unterstützt den schweizerdeutschen und den französischen Kartensatz. Im schweizerdeutschen Satz heissen die Farben Schellen, Schilten, Rosen und Eicheln. Im französischen Satz entsprechen diese Farben Diamanten, Pik, Herzen und Kreuz.
Die Zuordnung lautet genau: Schellen entspricht Diamanten, Schilten entspricht Pik, Rosen entspricht Herzen und Eicheln entspricht Kreuz. Der Wechsel betrifft die Kartenbilder und Namen, nicht die Punktelogik. Der Multiplikator bindet sich an die Position der Farbe und nicht an die dargestellte Karte.
Im schweizerdeutschen Satz heissen die Bildkarten Under, Ober und König. Im französischen Satz stehen dafür Bube, Dame und König. Der Under wird im Trumpf zum Puur. Wer mit französischen Karten jasst, verwendet deshalb keine andere Wertung, sondern eine andere Darstellung desselben Kartenrahmens.
Die Brünig-Napf-Reuss-Linie teilt die Verbreitung der Kartensätze regional. Östlich dieser Linie sind schweizerdeutsche Karten verbreitet, westlich davon französische Karten. Beide Varianten gehören zum Jass und werden in der App berücksichtigt. Eine regionale Gewohnheit wird dadurch nicht zur einzigen gültigen Regel erklärt.
Die Verträge umfassen die Farbspiele sowie Obenabe und Undenufe. Stöck gehört nur zu einem Spiel mit Trumpf. König und Ober der Trumpffarbe müssen in derselben Hand liegen, damit der Stöck zählt. Die Gutschrift beträgt 20 Punkte für das Team. Bei Obenabe und Undenufe existiert kein Stöck.
Die Kartenwerte zeigen die Rangfolge und die einzelnen Werte übersichtlich. Ein Beispiel macht den Unterschied der Kartensätze sichtbar: Wer Schellen als Trumpf wählt, spielt mit einer anderen Darstellung als jemand mit Diamanten, erhält für die entsprechende Farbposition aber dieselbe Wertung. So bleibt der Kartensatz eine Frage der Gewohnheit, nicht der Punktzahl.
Wie rechnet die Jass-App Punkte und Zielwerte ab?
Die Jass-App führt die vollständige Wertung einer Runde und übernimmt die Punkte in den fortlaufenden Spielstand. Der Kartensatz enthält 152 Kartenpunkte. Der letzte Stich bringt zusätzlich 5 Punkte. Eine Runde ergibt damit 157 Punkte, bevor ein möglicher Match und ein möglicher Stöck berücksichtigt werden.
Ein Team, das alle 9 Stiche einer Runde gewinnt, erhält zusätzlich 100 Punkte für den Match. Zusammen mit den Kartenpunkten und dem letzten Stich ergibt das 257 Punkte. Ein möglicher Stöck zählt separat 20 Punkte für das Team, wenn König und Ober der Trumpffarbe in derselben Hand liegen.
Die App bietet die Zielwerte 1000 und 2500. In der Praxis werden auch 1500 und 3000 gespielt. Diese beiden Werte nennt die App als regionale oder persönliche Zielwerte, sie stehen aber nicht als Auswahl zur Verfügung. Die Zielmarke verändert die Länge der Partie, nicht die Punkte eines einzelnen Stichs.
Wenn ein Team in einer Runde über die Zielmarke kommt, zählt die App die Punkte in dieser Reihenfolge: zuerst Weis, danach Stöck und zuletzt die Stiche. Ein Team kann dadurch bereits in einem früheren Block gewinnen. Für die Entscheidung zählt der Zeitpunkt, in dem die Zielmarke nach dieser Reihenfolge überschritten wird.
Der Stöck muss beim Spielen der zweiten Karte angesagt werden. Wer erst danach ansagt, erhält die 20 Punkte nicht, wenn die nächste Person die Karte bereits gedeckt hat. Partner dürfen die Ansage nicht als Erinnerung weitergeben. Die App hält diesen Zeitpunkt von der übrigen Abrechnung getrennt.
Ein Beispiel zeigt die Reihenfolge: Ein Team überschreitet die Zielmarke mit Weis. Danach würden Stöck und Stiche zwar ebenfalls Punkte bringen, doch die Entscheidung fällt bereits beim früheren Block. Die Jasstafel hilft beim Nachvollziehen dieser Schritte. Bei regionalen Abmachungen lohnt sich zusätzlich ein Blick auf Weis, weil nicht jede Runde dieselben Vergleichsregeln verwendet.
Fragen
Kann ich die App mit mehreren Personen am selben Tisch verwenden?
Ja. Pass-and-Play ermöglicht eine gemeinsame Partie auf einem Gerät, indem das Gerät an den nächsten Platz weitergegeben wird. Die App stellt keine Verbindung zwischen mehreren Geräten her.
Welche Person beginnt die Vertragswahl?
Die Vorhand wählt den Vertrag und spielt den ersten Stich aus. Die Vorhand sitzt rechts vom Dealer und darf die Wahl genau einmal zum gegenüber sitzenden Partner schieben.
Wie viele Karten erhält jede Person im Vierer-Schieber?
Jede der 4 Personen erhält 9 Karten. Der Kartensatz umfasst 36 Karten, und die Runde besteht aus 9 Stichen.
Wann zählt der Stöck nicht?
Der Stöck zählt nicht, wenn König und Ober der Trumpffarbe nicht in derselben Hand liegen. In Obenabe und Undenufe gibt es grundsätzlich keinen Stöck.
Warum bleibt die Wertung bei französischen Karten gleich?
Der Multiplikator gehört zur Position der Farbe und nicht zum Bild der Karte. Darum entspricht die Wertung von Schellen der Wertung von Diamanten, von Schilten derjenigen von Pik, von Rosen derjenigen von Herzen und von Eicheln derjenigen von Kreuz.
Welche Zielmarken stehen in der App zur Verfügung?
Als Zielwerte bietet die App 1000 und 2500 an. Die Zielwerte 1500 und 3000 kommen ebenfalls in der Praxis vor, sind in der App aber nicht als Auswahl vorgesehen.